Data und Design – zwei Trends, die sich perfekt ergänzen

In letzter Zeit wurden einige spannende Online-Artikel zur möglichen Symbiose von Datenanalyse und Design-Prinzipien veröffentlicht (besonders ans Herz legen wir euch jenen von Mark Rolston bei Wired. Die immer ausgefeilteren Möglichkeiten zur Aufbereitung und Visualisierung von Daten, z.B. bei “D3” sind da nur der offensichtlichste Anwendungsfall.

Viel größeren Nutzen könnten die Disziplinen aber stiften, wenn man beide Aspekte gleichberechtigt in die Produkt- und Dienstleistungsentwicklung miteinbeziehen würde: Data Analytics und Big Data ermöglichen uns einen tieferen Einblick in Präferenzen und Verhalten von vielen Menschen auf einer aggregierten Stufe und Design Thinking hilft uns dabei, NutzerInnen und deren Bedürfnisse auf ganz individueller Ebene zu verstehen.

Gerade im öffentlichen und sozialen Bereich sind die Anwendungsmöglichkeiten einer integrierten Sicht von Daten und Design besonders vielversprechend – man denke z.B. an E-Government-Applikationen. Mittlerweile liegt ja eine beträchtliche Menge von NutzerInnendaten für Finanzonline, Handysignatur etc. vor. Anhand dieser Erkenntnisse nun individuelle und bessere Nutzererlebnisse zu designen und mit BürgerInnen als UserInnen zu testen, könnte die Nutzung dieser Angebote sicher deutlich steigern.

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2017-01-14T12:45:28+00:00 März 5th, 2016|Trend Radar|